Licht und Schatten am Doppelspieltag

Licht und Schatten am Doppelspieltag

Sonntag, 14. November 2021

Am ersten Spieltag des vergangenen Wochenendes reisten unsere Floor Fighters nach Weißenfels zum Tabellenersten und der bis dahin einzigen in dieser Saison noch ungeschlagenen Bundesligamannschaft. Die bisherige Topleistung des Teams aus Sachsen-Anhalt sollten auch unsere Chemnitzer Fighters zu spüren bekommen.

Direkt in der zweiten Spielminute gelang es dem UHC, in Führung zu gehen. Kurz darauf folgte die schnelle Antwort der Chemnitzer nach einem Freischlag durch Julian Rüger (5. Spielminute). Trotz des direkten Ausgleichs zeigte sich recht schnell, warum die Weißenfelser die Tabelle anführten. Mit einer sehr hohen Effizienz in ihrer Chancenverwertung schafften Sie es, unseren in dieser Phase nicht zuletzt durch Zeitstrafen unglücklich agierenden Fighters davon zu ziehen und gingen mit einer 5:1 Führung in die Drittelpause.

Diese starke Effizienz ging über die Pause, zu Ungunsten der Floor Fighters, auch nicht verloren. Der UHC spielte weiterhin zu stark für die Chemnitzer und schaffte es, bereits nach 4 Minuten seine Führung schon auf en deutliches 7:1 auszubauen. Die folgende Einzelaktion von Konsta Kupela zum 7:2 war ein einsamer Lichtblick. Trotz Bemühung ließen unsere Floor Fighters auch im 2. Drittel zu viele Chancen liegen. Die Weißenfelser spielten wiederum gnadenlos effektiv und zeigten, warum sie ganz oben in der Tabelle stehen, Spielstand 10:2.

Mit dieser Herkulesaufgabe vor sich startete der letzte Spielabschnitt. Unsere Floor Fighters wollten aber keineswegs aufgeben, sondern wollten beweisen, dass sie durchaus in der Lage sind, ganz oben mitzuspielen. Ganze vier Tore in Folge fielen in der ersten Viertelstunde für Chemnitz (jeweils zweimal durch Joni Niinikoski und Hannes Langenstraß). Das Comeback war somit greifbar, aber hier zeigte sich erneut die Klasse des UHC‘s, der mit einem weiteren Treffer das Spiel quasi vorentscheiden konnte. Den letzten Treffer der Chemnitzer erzielte Konsta Kupela nach Vorlage von Felix Irrgang (59. Spielminute). Die letzte Aktion des Spiels blieb aber Matthias Siede vom Gastgeber vorbehalten, der mit einem Penalty den finalen Spielstand von 12:7 besiegelte.

Fazit des Spiels: In den ersten beiden Dritteln war die Chancenverwertung auf Seiten von Chemnitz einfach zu schwach, um dem UHC Paroli zu bieten. Das letzte Drittel zeigte dann wiederum, wozu unsere Floor Fighters in dieser Saison in der Lage sind und ließ wieder Zuversicht aufkommen, nicht zuletzt im Hinblick auf das Heimspiel am nächsten Tag.

Nicht einmal 24 Stunden später rollte der Floorball schon wieder, diesmal zu Hause gegen den Blau-Weiß 96 Schenefeld. Gegen den Tabellenneunten war die Zielstellung an diesem Tag klar, die 3 Punkte sollten in Chemnitz bleiben. Und das zeigte unser Team um das Trainergespann Sascha Franz, René Radünz und David Reich auch gleich von Beginn an. Das Spiel begann mit eindeutiger Dominanz der der Floor Fighters, die minutenlang den Ball und Gegner laufen ließen. Zahlreiche Chancen führten schließlich zu einem noch schmeichelhaften 2:0 für Chemnitz durch Tore von Joni Niinikoski und Max Schröder.

Wie im ersten Drittel begann auch der zweite Spielabschnitt mit viel Ballbesitz für unsere Fighters, die sich ballsicher zeigten und viele klare Chancen kreierten. In Folge dessen konnte man sich auch zweimal durch Kapitän Hannes Langenstraß belohnen (2. + 4. Minute). Die an diesem Tag sehr unmutig agierenden Schenefelder konnten in dieser Phase maximal durch schnelle Konter gefährlich werden und erzielten daraus in der 5. Spielminute ihren 1. Treffer. Unbeirrt spielten auf der anderen Seite die Fighters weiter und bauten die Führung um drei weitere Tore aus (Julian Rüger, Pepe Schaub und Konsta Kupela). Ab der zweiten Hälfte des zweiten Drittel häuften sich im Chemnitzer Spiel ein paar Fehler, die den Gästen zwei Tore bescherten, welche auf 7:3 verkürzen konnten. Dass es bei diesen zwei Toren blieb, war vor allem der an diesem Tag hervorragenden Goalieleistung von Jaakko Kariniemi zu verdanken.

Im letzten Drittel gelang es den Fighters aber wieder, solche Fehler zu vermeiden und es wurde konsequent starkes Floorball auf das Schenefelder Tor gespielt. Tolle Spielzüge und eine gute Defense hielten das Spiel relativ unspannend und der finale Spielabschnitt ging mit 4:0 an unsere Gastgeber (Felix Irrgang, Joni Niniikoski, Max Schröder und Gabriel Bonifacio).

Damit zeigten unsere Fighters an diesem Tag eine sehr starke und dominante Leistung, die dem Gegner kaum eine Chance ließ. Somit geht der 11:3 Sieg auch in dieser Höhe mehr als in Ordnung. Somit gehen 3 weitere wichtige Punkte auf das Chemnitzer Konto, welche den Floor Fighters über die Winterpause den dritten Tabellenplatz einbringen.

Nun fokussiert sich das Team aber zunächst auf das anstehende Pokalderby. Am 20.11.21 tritt unser Chemnitzer Team dann im Klassiker auswärts auf den Regionalligisten vom UHC Döbeln 06.

Ruben Schaaf

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