Unsere Floor Fighters Chemnitz haben am vergangenen Wochenende einen erfolgreichen Doppelspieltag in der heimischen Schlossteichhalle absolviert und mit zwei Siegen aus zwei Spielen die vollen sechs Punkte eingefahren. Vor jeweils ca. 300 Zuschauern präsentierte sich unser Team gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld am Samstag (9:1) und die ETV Piranhhas Hamburg am Sonntag (7:5) in sehr guter Verfassung und bestätigte eindrucksvoll den positiven Trend der vergangenen Wochen.
Im ersten Spiel des Wochenendes gegen Schenefeld übernahmen wir von Beginn an die Kontrolle. Mit viel Ballbesitz, geduldigem Aufbauspiel und hoher Laufbereitschaft setzten wir den Gegner früh unter Druck. Bereits im ersten Drittel erspielten wir uns eine verdiente Führung (3. Minute Maximilian Schröder, 18. Minute Hannes Langenstraß) und ließen defensiv kaum Chancen zu. Spätestens im zweiten Drittel drehten unsere Floor Fighters richtig auf: Das Tempo wurde erhöht, die Chancen konsequent genutzt (3. und 9. Magnus-Ernst Scholz, 10. Tomas Novotny) und der Klassenunterschied immer deutlicher. Besonders erfreulich war dabei das Comeback von Olli Vikman, Topscorer der Pokalsieger-Saison 2024, der nach seiner Rückkehr sofort Akzente setzte und mit zwei Assists seine große Qualität unter Beweis stellte. Und auch im letzten Abschnitt spielten unsere Fighters die dominant geführte Partie weiter runter und legten noch einmal nach (10. Noah Zielke, 16. Milan Koubek, 18. und 19. Hannes Langenstraß). Am Ende stand ein klarer 9:1-Erfolg, der nie wirklich in Gefahr war.
Ganz anders verlief die Partie am Sonntag gegen Hamburg. Hier waren unsere Floor Fighters von Beginn an deutlich stärker gefordert. Die Gäste der ETV Piranhhas spielten mutig, nutzten ihre Chancen effizient und brachten uns immer wieder in Bedrängnis. Ohne großes Abtasten ging es in dieser von beiden Teams sehr intensiv geführten Partie unter Aufsicht der beiden finnischen Gastschiedsrichter gleich in die Vollen. Unsere Fighters gerieten früh in Rückstand, konnten aber zunächst gleich noch einmal ausgleichen (3. Minute Valentin Müller). Doch dann spielten vor allem die Gäste extrem effizient, sodass unser Team im zweiten Drittel sogar einen zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand hinnehmen musste. Doch die Mannschaft um Kapitän Hannes Langenstraß zeigte einmal mehr, warum sie aktuell so schwer zu schlagen ist. Mit viel Einsatz, Leidenschaft und Mentalität kämpften wir uns Tor um Tor zurück in die Partie. Noch im zweiten Drittel gelang es uns, das Spiel zu drehen und mit einer knappen 6:5 Führung in den Schlussabschnitt zu gehen (8. Leevi Väänänen, 10. Tomas Novotny, 17. Olli Vikman, 18. Leevi Väänänen, 19. Daniel Kellermann).
Im letzten Drittel entwickelte sich ein intensiver Kampf, in dem beide Mannschaften alles investierten. Mit insgesamt 6 Zeitstrafen hatten die Schiedsrichter alle Hände voll zu tun und beide Teams mussten ständig zwischen Powerplay und Boxplay wechseln. Unsere Defensive arbeitete aber konzentriert, während wir offensiv geduldig blieben und auf unsere Chancen warteten. Mit dem Überzahltreffer zum 7:5 (12. Viljami Hana) setzten wir schließlich den entscheidenden Nadelstich und brachten den Sieg in einer hektischen Schlussphase über die Zeit. Besonders emotional war dabei das erste Tor von Olli Vikman nach seiner Rückkehr, das sinnbildlich für das gelungene Wochenende stand.
Unterm Strich steht ein sehr erfolgreicher Doppelspieltag mit sechs Punkten, vielen Toren und zwei Siegen auf unterschiedliche Art und Weise. Unsere Floor Fighters zeigten sowohl spielerische Dominanz als auch große Moral und mentale Stärke. Genau diese Mischung macht das Team aktuell so gefährlich. Damit konnte sich unser Team von Coach Petri Torni auf Rang 3 der Tabelle hocharbeiten und im Spitzentrio der 1. Bundesliga festsetzen.
Ein Wochenende, das Selbstvertrauen gibt und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind – so darf es gerne weitergehen! Am 25.01.26 gastiert um 16:00 Uhr das Schlusslicht der Berlin Rockets in der Schlossteichhalle, wo unsere Floor Fighters wieder auf eure Unterstützung zählen, und die nächsten Punkte holen wollen.
Finley
Foto: David Reich


